Was wir für Sie tun können

Gestaltung für Bildschirm

Gute Gestaltung für das Internet muss robust sein. So wie gute Architektur jede Gardine aushält, müssen Internetseiten & Co mit neuer und alter Software und neuer und alter Hardware klarkommen.

Internetauftritte sind die komplexeste Gestaltungsaufgabe und sollen vielen Anforderungen gerecht werden.

Aus unserer Sicht müsssen sie vor allem intuitiv bedienbar sein – heute sagt man auch: Sie müssen eine gute Usability haben.

Wir empfehlen unseren Kunden die Umsetzung barrierearmer/ barrierefreier Websites, um für alle eine hohe Benutzer­freundlichkeit zu erreichen. Wir validieren unseren Quelltext nach den Standards des World Wide Web Consortiums. Eine separate Druckformatierung ist selbstverständlich.

Je nach Zielgruppe, Themengebiet und Aufgaben­stellung kann eine Website reduziert oder oppulent gestaltet werden und eine flache oder tiefe Struktur haben. Grenzen werden hier durch die zu vermittelnden Inhalte, das Ziel, was der Auftrag­geber mit der Internet­seite verfolgt, oder das Budget gesetzt – wobei unserer Meinung nach stets gilt: Gute Lösungen sehen am Ende immer einfach aus. oder: Less is more.

Ebenfalls sehr wichtig ist uns die Betreiber­freundlichkeit. Darunter verstehen wir zum Beispiel die Optimierung der Internetseiten für alle gängigen Browser, um eine konsistente Darstellung zu gewährleisten, die Optimierung des Quelltextes für Suchmaschinen und die Auswahl des passenden Aktualisierungs­verfahrens – denn das Wichtigste ist nunmal die Qualität der Inhalte.

Wir entwickeln und betreuen kleine Websites mit nur fünf Seiten und große mit 5.000 Dokumenten. Die Verwaltung der Inhalte erfolgt entsprechend unterschiedlich – ob durch Skripte unterstützt per Hand, mit unserem Content-Management-System Akira oder einer anderen CMS-Lösung durch den Auftraggeber selbst oder durch uns – gern bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Lösungen an.

Format oder nicht Format - das ist die Frage, wenn ein Newsletter oder andere E-Mails versendet werden sollen. Formatierte Newsletter bieten naturgemäß mehr Möglichkeiten der Gestaltung und Einbettung von Funktionen als reine Text-Newsletter. Andererseits schafft man sich mit ihnen auch Probleme, die man mit Text-E-Mails gar nicht hätte.
Wichtig ist also auch hier, das richtige Maß zwischen Aufwand und Nutzen zu finden.

Hinsichtlich Kontrast, Schriftgröße und Reduktion auf das Wesentliche stellen auch Bildschirm- oder Beamer­präsentationen eine besondere Herausforderung dar.
Sie werden zum Beispiel für Vorträge benötigt und sollen das Gesagte belegen oder illustrieren, aber nicht ablenken. Weitere Anwendungen sind „Diashows“ – bei denen allerdings keine Dias, sondern PDF- oder PowerPoint-Folien gezeigt werden – und CD-ROMs.

In die Rubrik „Gestaltung für Bildschirm“ fallen auch Intranets und so genannte Kiosk- oder Point of Sale Systeme, bei denen die technischen Voraussetzungen für die Anzeige und die Nutzer­gruppe im Gegensatz zu einem Internet­auftritt klar definiert sind, und somit z.B. spezielle Software zum Einsatz kommen kann.

Dokumentenvorlagen für Briefbogen, Blanko-Plakate, Bildschirm-Präsentation, Formulare... Die Palette der Dokumente ist vielfältig.

Wir analysieren die Arbeitsabläufe und technischen Möglichkeiten unserer Auftrag­geber und empfehlen die passende Software (oder den passenden Stift :), gestalten und testen die Dokumenten­vorlage und liefern die entsprechenden Daten.

Gestaltung für Papier

Gestalter von Drucksachen müssen Pedanten sein. Es kommt auf Details an, und zwar auf die, die man auf den ersten Blick gar nicht sieht (deshalb sieht man sie nämlich nicht :).

Drucksachen funktionieren für sich allein. Man braucht kein technisches Hilfsmittel, um sie zu betrachten. Man liest sie, man fässt sie an, und einige lieben ihren Geruch nach Farbe und Papier.

Wer die Wahl hat hat die Qual. Für Bücher, Zeitschriften, BroschürenGeschäftsausstattung, Faltblätter, Plakate, Karten, etc. müssen viele Entscheidungen endgültig getroffen werden, denn irgenwann müssen die Daten zur Druckerei.

Wo man im Internet mit Verdana, Georgia & Co auskommen muss, stehen einem für Print-Aufgaben nahezu unendlich viele Schriften zur Verfügung. Doch welche Schrift passt zur Idee? Wird sie für  einen Lesetext oder ein Schlagzeile eingesetzt? Welche Sonderzeichen werden benötigt? Wie kann ich alle Hierarchieebenen gut voneinander unterscheiden?
Die Entscheidung für eine Schriftart bestimmt maßgeblich die Qualität der Broschüre, des Faltblattes oder des Plakates.

Doch eine gute Schrift allein, macht noch keine gute Typografie. Satzspiegel, Zeilenlänge, Zeilenabstand, Anführungszeichen, Trennstriche, Silbentrennung, Kapitälchen, Ziffernformat… sind nur einige Punkte, die es zu beachten gilt. Dabei sind der Liebe zum Detail keine Grenzen gesetzt.

Im Gegensatz zum Internet hat man auf dem Papier nicht unendlich Platz. Die Größe des Druckbogens und die Anzahl der Seiten sind endlich. Deshalb muss das Format richtig gewählt sein.
Vetragen sich die Inhalte mit dem Format? Und kann die Zielgruppe mit dem Format umgehen? Nehmen wir ein DIN-Format oder nicht? Gibt es ein Format, dass als üblich für diese Art Drucksachen gilt? Und wenn ja – nehmen wir es deshalb oder deshalb gerade nicht?

Passt das Format zum Papier, passt das Papier zum Inhalt und zum Verwendungszweck? Die Werbung für den Bioladen um die Ecke sollte nicht auf mehrfach gestrichenem, blauweißem Papier daherkommen. Eine Postkarte auf zu dünnem Papier sieht schon nicht mehr frisch aus, wenn der Adressat sie zum ersten Mal in der Hand hält.

Bei Drucksachen, die verschickt werden sollen, muss schon bei der Konzeption an den Versand gedacht werden. Wie viel Gramm darf der fertige Umschlag wiegen? Sollen/ können/ müssen noch andere Dokumente mit versendet werden?

Richtiges und gutes Deutsch ist uns wichtig. Abgesehen davon, dass die Inhalte natürlich vollständig und richtig gegliedert sein müssen, muss auch die Art der Sprache zur Zielgruppe passen. Korrekte Rechtschreibung und Grammatik passen allerdings zu jeder Zielgruppe. Deshalb lieber einen Korrekturlauf mehr!

Und nicht zuletzt muss der richtige Partner für den Druck gewählt werden. Hier spielen nicht nur Auflage und Druckverfahren eine wichtige Rolle, sondern auch Vertrauen, denn – und hier gleichen sich Gestaltung für Bildschirm und Papier wieder – am Ende muss man auch hier die Kontrolle ein Stück aus der Hand geben.

Erscheinungsbilder Corporate Designs

Die Entwicklung eines Erscheinungs­bildes ist eine Klasse für sich. Hier wird nicht für ein konkretes Medium – die Website, den Briefbogen, das Plakat – entworfen. Es werden Regeln entwickelt, die später auf alle Medien anwendbar sind. Ein Erscheinungsbild ist eine sehr gute Basis aber keine zwingende Vor­aus­setzung für die Lösung von Gestaltungs­aufgaben.

Ein Logo bzw. Signet ist das zentrale Element eines jeden Erscheinungs­bildes.

Es muss signifikant und wieder­erkennbar sein. Da es auf allen Publikationen eines Unternehmens auftaucht, muss es universell reproduzierbar sein und auch auf der dritten Kopie des Faxes noch funktionieren.

Die Basiselemente eines Er­scheinungs­bildes geben den gestalterischen Rahmen vor.

Basiselemente sind Farbigkeit, Schrift­art und Bild­sprache. Je nach Art des Erscheinungs­bildes können die Basis­elemente relativ frei verwendet werden, oder genauen Angaben zu Position, Größe und Ausprägung unterliegen. Im letzten Fall sollte ein Visuelles Gesamt­konzept erstellt werden.

Im Visuellen Gesamtkonzept wird das Zusammenspiel der Basiselemente genau beschrieben.

Das Visuelle Gesamtkonzept kann in einem Handbuch (Corporate Design Manual) dokumentiert werden. Je nach Art des Erscheinungs­bildes (flexibel versus fest definiert) und den künftigen Anwendern (MitarbeiterInnen eines Unternehmens, Grafikbüros, Druckereien, etc.) werden alle oder nur beispiel­hafte Publikationen dargestellt und ggf. genau bemaßt.

Kohlhaas & Kohlhaas GbR Gestaltung für Bildschirm und Papier
Birgit Kohlhaas Designerin AGD | Martin Kohlhaas Designer AGD
Am Kirschberg 10 | 99423 Weimar
Telefon (03643) 902521 | E-Mail info@kohlhaas-kohlhaas.de